Das Ameisenstüberl im Zeichen von Corona

Viele Neuerungen gibt es seit Jahresbeginn vom Ameisenstüberl zu berichten – Herr Droth hat mir einen Einblick in die Arbeit der ersten Monate gegeben.

Judith Pecher: Herr Droth, Sie sind ja seit 1. Januar 2020 Pächter des Ameisenstüberls und haben in den ersten beiden Monaten des Jahres renoviert. Welche Neuerungen erwarten die Gäste?

Markus Droth: Neben den baulichen Veränderungen, wie der Änderung der Eingangsbereiche  und der Öffnung des Biergartens zur Amperseite hin, haben wir im Ameisenstüberl vor allem das Angebot an Speisen und Getränken neu definiert. Für Stammtisch und junge Leute wurde ein generationenübergreifendes Angebot erstellt
Neben Brotzeiten servieren wir auch warme Speisen – so gibt es z. B. klassisches Rindergulasch mit Dinkelspätzle und köstliche Burger. Zudem ist die Angebotspalette bei den Biersorten auf allein fünf Weizenbiere erweitert worden, es gibt auch Kellerbier, Dunkles und Helles, Radler, sowie alkoholfreie Biersorten.
Es werden nun hauptsächlich Produkte aus der Region verwendet, da wir Wert auf kurze Wege und frische Ware legen.
Geplant ist zudem ein „Süsser Donnerstag“, an dem wir im Ameisenstüberl Kaffee und Kuchen reichen. Dabei wird es auch die Eigenkreation „Ameisenhaufen“ geben – eine Köstlichkeit mit Mürbteig, Mandel und Apfel.

Judith Pecher: Die Corona-Einschränkungen im Gastronomiebereich haben auch das Ameisenstüberl getroffen. Bevor der Biergarten- und Indoorbetrieb wieder gestartet werden durfte hatten Sie take-away-Produkte im Angebot. Das wurde am beliebten Spazierweg entlang der Amper sicher gut und gerne angenommen!

Markus Droth: Ja, erst hatten wir Getränke und Eis im Angebot. Dann haben wir einen Verkaufswagen angeschafft, mit dem wir auch Speisen für take away anbieten konnten. Dank des herrlichen Wetters wurde das von den Spaziergängern und Radlern gut angenommen.
Mit dem Wagen sind wir auch in Zukunft gut gerüstet, wenn z. B. neben dem normalen Betrieb eine Veranstaltung zu bedienen wäre.

Judith Pecher: Geht die Steinschlange auf Ihre Initiative zurück?

Markus Droth: Meine Frau ist die Kreativ-Künstlerische bei uns – und sie fand die Idee der Steinschlangen so schön, dass sie die ersten Steine bemalt und ausgelegt hat. In kürzester Zeit wurde eine beachtliche Schlange aus vielen wunderschön bemalten Steinen daraus! In der Zeit, als die Familien mit den Kindern zuhause waren, war dies für viele eine willkommene Abwechslung!

Judith Pecher: Wie sind die Auflagen zum Betrieb des Ameisenstüberls mit seinem schönen, von Kastanien beschatteten Biergarten umgesetzt? Worauf müssen die Gäste achten?

Markus Droth: Wie alle gastronomischen Betriebe müssen auch wir diverse „Corona-Maßnahmen“ ergreifen, wie z. B. Mundschutz bei allen Bediensteten, Tische und Bestuhlung auf Mindestabstand anpassen und die Aufzeichnung von Gäste-Kontaktdaten führen. Und auch alle Gäste müssen die üblichen Regeln befolgen. Meine Frau hat diese mit unserem selbst entworfenen Ameisen-Maskottchen versehen und als Auslage auf unseren Tischen foliert.

Judith Pecher: Wie sind die Öffnungszeiten des Ameisenstüberls und haben Sie einen Auftritt im Internet oder sind Sie in sozialen Medien präsent?

Markus Droth: Wir haben einen eigenen Facebook-Auftritt. Unter „Ameisenstüberl FFB“ sind wir zu finden!

Judith Pecher: Herr Droth, gibt es etwas, was Sie sich für das Ameisenstüberl wünschen?

Markus Droth: Ich wünsche mir. dass wir bald wieder einen ganz normalen Umgang miteinander pflegen können für einen ganz normalen Gastronomie-Betrieb.
Und schönes Wetter wäre wünschenswert!

Vielen Dank Herr Droth für die vielen Informationen. Ich denke Ihre Wünsche teilen wir alle!