Ergebnis der Bestandsaufnahme Juli 2020

36 (Vorjahr: 41) Gartenfreunde lassen die Hecken ihrer Gärten zu hoch wachsen. Sie bieten keinen oder zu wenige Einblicke in den Garten. Geschlossene Hecken verbietet die Stadt in unserem Generalpachtvertrag, dem Vertrag zwischen der Stadt und unserem Verein. Zur Erinnerung: die Gemeinnützigkeit unseres Vereins basiert auf dem Grundsatz, unsere Anlage ist öffentliches Grün, an dem sich die Bürger Fürstenfeldbrucks an blühenden Blumen, Sträuchern und Bäumen erfreuen sollen… 25 Hecken ragen zu weit in den Weg hinein, darunter 6 Hecken sehr weit und eine viel zu weit. Unsere Wege sind Feuerwehr- und Rettungswege, deshalb unbedingt frei zu halten. Im Ernstfall nimmt ein Einsatzfahrzeug keinerlei Rücksicht, dann ist es um die Hecke geschehen.

12 (14) Gärten weisen eine feste Feuerstelle mit Kamin auf. Im General­pacht­vertrag ebenfalls zu Recht verboten.

13 (13) Gartler vernachlässigen ihren Weganteil (bis zur Wegmitte) unzulässig. Die Pflege ist mangelhaft, in 3 Fällen unzureichend, während 41 Gartenfreunde ihren Weganteil gut pflegen, darunter 12 gar vorbildlich.

Nur noch 5 (13) Gärten weisen zu hohe Bäume auf. Gärten inmitten der Anlage, nicht solche am Bahndamm, zur Straße oder zur Amper hin, in diesen Gärten sind noch 7 Bäume höher als 4 Meter.

5 (9) Parzellen weisen keinen (erkennbaren) Anbau von Obst und/oder Gemüse auf. Das kann bei einem Pächterwechsel böse finanzielle Folgen haben.

An 48 Gartenlauben ist ein Freisitz (ein zusätzliches Dach) angebaut. In wenigstens 4 Fällen dürfte die zulässige Gesamtgrundfläche von 24 m² (Laube plus Freisitz) überschritten sein. Außerdem haben 3 Freisitze verbotene feste Wände.   

Aber auch: 75 Gärten (76)unserer Gartenfreunde pflegen ihre Gärten sehr gut oder gut. 14 davon sind geradezu extrem gepflegt.  Nicht für jedermann stellen diese die schönsten Gärten dar und es sind auch nicht unbedingt die ökologisch wertvollsten.